Für die Neumarkt Helfer begann die Übung bereits Samstag morgens durch die Handy-Alarmierung und das Vorbereiten für einen “überregionalen Einsatz”. Das technische Hilfswerks wird hauptsächlich zu Großschadenslagen gerufen und muss somit nicht nur möglichst schnell einsatzbereit sein sondern sich auch auf eine sehr unterschiedlich ausfallende Einsatzdauer einstellen können. Gegen 13:40 Uhr erfolgte dann die Alarmierung des Ortsverbandes durch die Geschäftsstelle und der Zug rückte im geschlossenen Verband mit 6 Fahrzeugen und 3 Anhängern aus. Das erste fiktive Einsatzgebiet erforderte die Ortung und Rettung vermisster Personen aus einem Tunnelsystem. Die Helfer mussten unter schwerem Atemschutz einen Tunnel erkunden und anschließend drei Verletzte retten. Dazu wurde auch das Einsatzgerüstsystem eingesetzt, das sich besonders für die Rettung aus Tiefen eignet. Abends wurde ein zweites Unfallszenario inszeniert: Für eine reale Sprengung musste ein Bereich abgesichert werden in dem zuvor bei einer unkontrollierten Sprengung zwei PKW verschüttet wurden. Anschließend musste aus einem der PKW eine Person gerettet werden. Die eigentliche Übung endete gegen 24 Uhr. Ein Großteil der Helfer trat gegen 2 Uhr die Rückkehr zur Unterkunft an, die restliche Mannschaft blieb vor Ort um am nächsten Morgen noch bei den Aufräumarbeiten zu helfen.















































































